Dino im Ei

Seit ein paar Wochen (wir waren in einem Dinosaurier-Park) stehen viele Zeichen auf Dino. Beim letzten Besuch im Bastelladen habe ich einen etwa 12cm großen blauen Tyrannosaurus Rex Radiergummi gefunden, der sich super als Geburtstagsgeschenk für unser Maus eignet. Der Dino ist trotz seiner Größe recht weich, so dass ich hoffe, dass er beim Werfen nicht schnell kaputt gehen wird. Es stellte sich dann direkt die Frage, wie ich den Dinosaurier verpacke.

Dinosaurier schlüpfen aus Eiern. Aus Interesse habe ich eben noch gegoogelt ob Dinosaurier gebrütet haben wie Hühner oder eher die Eier gelegt und bedeckt haben wie Schildkröten oder Krokodile. Offenbar gab es beide Varianten. Der Entschluss, den Dino in ein Ei zu stecken, stand somit fest.

Bevor es mit Bildern losgeht muss ich mich direkt für die schlechte Qualität entschuldigen, die ISO war falsch eingestellt und die besseren Bilder, die ich noch gemacht hatte wurden aus Versehen gelöscht.

Pappmaché am Luftballon

Für das Ei brauche ich einen Luftballon, Tapetenkleister und viele Zeitungspapierschnipsel. Erstmal muss der Ballon aufgeblasen werden. Dann kommt das übliche Pappmaché Gehabe: Alles gut mit Kleister einstreichen und Schnipsel drauf. Am besten mehrere Lagen, damit keine Löcher offen bleiben. Nehmt kürzere Schnipsel als ihr auf dem Bild sehen könnt; die waren zu lang. So ein (natürlich sauberes) Töpfchen eignet sich übrigens sehr gut als Ständer wenn man Luftballons in Zeitungspapier einkleben möchte!

Kürzere Schnipsel und mehr „kreuz und quer“ Kleben führt zu mehr Stabilität. Zum Trocken habe ich das Ganze draußen in die Sonne gelegt. Nach dem Trocknen wird der Luftballon aufgestochen, er zieht sich zusammen und man kann ihn aus dem Ei herausholen. Das knirscht ziemlich, da der Ballon an ein paar Stellen am Papier klebt. Keine Sorge!

Zwischenschritt – halbiertes Ei

Nun ist der Dino an der Reihe. Da ich ihn nicht vorher durch den Luftballonhals bekommen habe, bleibt mir nichts anderes übrig als das Ei in aufzuschneiden.

Ich muss zugeben, ich habe 2 Eier gemacht. Eins mit großen Schnipseln, das ich nach dem Trocknen komplett aufgeschnitten habe. Das zweite Ei habe ich mit kleineren Schnipseln gemacht und nur an einer Stelle eingeschnitten. Dann habe ich den Dino durch den Schnitt in das Ei hinein geschoben. Das coole Bild vom Dino, das zeigt wie er in das Ei einsteigt, ist natürlich verloren.

Das Loch schließen

 

Dafür kann ich euch noch ein Foto zeigen, wie ich das Ei wieder zubekommen habe: Um den Schnitt zu kleben, habe ich einen Löffelstiel durch die Öffnung gesteckt und das Papier von innen gestützt. Von außen kamen wieder Kleister und weitere Papierschnipsel zum Einsatz.

 

 

Bemaltes Ei

Bemalt habe ich das Ei mit Acrylfarbe – am Geburtstag selbst, daher musste das sehr schnell gehen.

Das Papier wird durch die Farbe noch einmal feucht, so dass eine weitere Trockenzeit eingeplant werden muss, denn ein noch feuchtes weiches Ei ist nichts was man verschenken – oder auspacken – möchte.

Ausgepackt war der Dino innerhalb von wenigen Sekunden

Das zerstörte Ei

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